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Liptauer – Aufstrich

Wer in den Kalender sieht, bemerkt recht schnell, dass seit dem letzten Beitrag etwas Zeit verging. Dies liegt an zwei Dingen. Zum Einen habe ich gerade extrem viel um die Ohren, zum Anderen gings mir gesundheitlich nicht so gut. Ich habe nun wieder neue Medikamente wegen meinem Diabetes bekommen und mit Ärzten gesprochen…jetzt geht es mir wieder etwas besser. Und deshalb kann ich mich auch wieder voll und ganz auf den Blog hier konzentrieren 🙂

Heute zeige ich euch wieder ein Rezept. Ich bin ein mega Aufstrichliebhaber. Im Prinzip brauche ich keine Wurst (unsere letzte Packung Wurst habe ich im August gekauft), selten Käse, keine Marmelade oder sonst was. Ich bin glücklich, wenn ich ein paar Aufstriche im Kühlschrank habe. Einer meiner Lieblinge in diesem Bereich ist der Liptauer.

Ihr braucht:

  • Quark (Ich nehme eine große Packung Magerquark)
  • 1 EL Margerine oder streichbare Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Gewürzgurken
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • etwas Petersilie, Salz (hier: Kräutersalz), Pfeffer
  • 1/2 TL Sardellenpaste (kann man auch weglassen, ich mag den Geschmack aber)

Die Zubereitung ist denkbar einfach .Zunächst schneidet ihr die Gurken und Zwiebel in sehr kleine Stückchen. Danach gebt ihr alles in eine Rührschüssel und verrührt die Masse mit dem Handmixgerät, bis der Aufstrich cremig ist.

Der Aufstrich schmeckt übrigens auch als Dip für Salzstangen extrem lecker. Auf jeden Fall haben wir das als Kinder extrem geliebt.

Ich persönlich habe den Aufstrich auch schon ohne Butter gemacht, dann schmeckt er aber nur noch halb so gut. Somit stieg ich wieder darauf um etwas Butter zu verwenden. Je nach Gemütslage mag ich Liptauer auch nur mit einem halben Löffel davon. Nichts desto trotz hält diese Mege beinahe eine ganze Woche und ist definitiv kalorienarmer als gekaufte Döschen. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Nach“kochen“ und einen guten Appetit 🙂

Eure Babsi

Pizza – Vollkorn

Bei einem Blick auf meine Beiträge fällt auf, dass es schon länger kein Rezept mehr von mir gab. Das muss geändert werden! 🙂 Deshalb heute mal ein Rezept, dass sich über über Jahre bewährt hat. Es handelt sich um eine ganz normale Pizza, deren Teig zur Hälfte mit Vollkornmehl gemacht wird und geht blitzschnell (ich brauche ca 20 Minuten. Dazu kommt dann die Backzeit).

Das braucht ihr für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 250g Vollkornmehl
  • 1/2 Packung Würfelhefe oder 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 10 EL Öl
  • 250 ml lauwarmes Wasser

Das braucht ihr für die Tomatensauce:

  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • lauwarmes Wasser
  • Pizzagewürz (oder Salz, Knoblauchpulver, Oregano)

Teig:
Zunächst alle trockenen Zutaten mit der Küchenmaschine vermischen. Dann das Öl und anschließend das Wasser dazugeben. Nun lasst ihr die Maschine solange kneten, bis ein Teigklumpen entstanden ist. Der Teig sollte sich leicht ölig anfühlen, aber nicht zu zu sehr kleben. Ist er zu klebrig, einfach noch ein bisschen Mehl dazu geben.

Wenn ihr viel Zeit habt, lasst ihn nun 30 Minuten ziehen. Wenn nicht, einfach auf ein Backblech mit Backpapier ausbreiten. Die Menge reicht für ein Blech (oder zwei runde Pizzableche). Nehmt euch nun eine Gabel und stecht überall kleine Löcher in den Teig. Dann geht er später besser auf 🙂 Diesen Schritt könnt ihr bei echten Pizzablechen ebenfalls weglassen.

Anschließend streicht ihr die Tomatensauce auf die Pizza. Macht das bis ganz zum Rand, sonst wird dieser so trocken.

Nun könnt ihr die Pizza nach Lust und Laune belegen. Achtet dabei nur, dass die Zutaten möglichst trocken sind. Pilze aus dem Glas müssen zb vorher in ein Sieb geschüttet werden, damit sie möglichst viel Wasser verlieren. Frische Tomaten solltet ihr im Idealfall ohne „Innenleben“ verwenden. Wenn der Belag zu nass wird, wird die Pizza pampig.

Oben seht ihr drei meiner Vorschläge. Rechts die Pizza ist mit unten mit Salami, Schicken, Käse und Pilzen belegt. Oben fehlt Salami, dafür gabs Oliven dazu. Die Variante war aus unserer nicht vegetarischen Zeit. Links sind beidemale Pizzen mit frischen Tomaten, Pilzen und Käse zu sehen. Einmal ist der Käse unter dem Belag, einmal darüber.

Nun die Pizza bei 200°C Umluft für 10-15 Minuten im Ofen backen lassen. Achtung: Wenn ihr Pizzableche verwendet ist der Teig etwas dünner und die Backzeit verkürzt sich. Einfach immer wieder in den Ofen schauen. Spätestens beim zweiten Mal wisst ihr, wie lange es bei eurem Ofen tatsächlich braucht.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Eure Babsi